Selbsthilfewerkzeuge Quelle www.promentesana.ch
  • Acrobat Reader
    Hier können Sie den Adobe Arcobat Reader gratis herungerladen.

  • Behandlungsvereinbarung (pdf)
    Psychiatrieerfahrene Menschen können eine Vereinbarung mit einer Klinik abschliessen, wie sie im Krisenfall behandelt werden möchten. Auch in der Schweiz bieten einige Kliniken diese Möglichkeit an. Diese sind seit 2009 rechtlich Patientenverfügungen gleichgestellt. Wer sich nicht mit der Klinik einigen kann, kann eine einseitige Patientenverfügung abschliessen.
    Die Gronauer Behandlungsvereinbarung
    (die editierbare Version stellen wir oder der Selbsthilfebeauftragt des Ev. Lukas Krankenhauses zur Verfügung)

  • Der Umgang mit und in Krisen ist nicht einfach. Jeder Psychiatrieerfahrene kann mit seiner Verwundbarkeit und daraus entstehenden Ver-Rücktheiten lernen, Strategien zu entwickeln, damit umzugehen. Gute Denkanstöße und Anregungen bieten u.a. zwei Selbsthilfekonzepte, die man auf der neugestalteten Seite des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW anschauen und ausdrucken kann: "Wege zur Selbsstabilisierung" und "Tips und Tricks um Ver-Rücktheit zu steuern"

  • Krisenpass (pdf)
    Auf dem Krisenpass dokumentieren Sie Ihre Erwartungen an die Behandlung im Fall einer Krise. Der Krisenpass passt in jede Brieftasche, damit Sie ihn immer bei sich tragen können.

  • Patientenverfügung (pdf)
    Die Patientenverfügung ist eine einseitige Willenserklärung der betroffenen Person. Sie ist rechtverbindlich, wenn die betroffene Person urteilsfähig war, als sie erstellt wurde. Der Betroffene muss selbst dafür Sorge tragen, dass die behandelnde Klinik die Patientenverfügung erhält. Nähere Infos erteilt der Bundeverband Psychiatrieerfahrener, insbesondere zu Patientenverfügungen im psychiatriischen Bereich, wie sie mit einer Vorsorgevollacht rechtswirksam wird, oder auch wie man vorgeht und was man beachten muss, um gar nicht psychiatrisch behandelt zu werden

  • Vorsorgebogen (pdf)
    Psychoseerfahrene Menschen können sich auch selber vor weiteren Psychosen schützen. Dieser Bogen enthält Fragen, die Betroffenen helfen, ihre eigenen Einflussmöglichkeiten besser zu verstehen und zu nutzen.

  • Selbsthilfebogen für Stimmenhörer (pdf)
    Was können Menschen die Stimmen hören tun, um mit ihren Stimmen besser zurecht zu kommen? Dieser Bogen gibt zahlreiche Anregungen, um sich vor den negativen Einflüssen von Stimmen zu schützen.

  • Selbsthilfebogen für Menschen mit Borderline-Erleben (pdf)
    Was können Borderline-Betroffene tun, um sich vor zu intensiven Emotionen zu schützen und Borderline-Verhaltensweisen wie etwa Selbstverletzungen zu vermeiden? Dieser Bogen hilft, eigene Selbsthilfemöglichkeiten besser zu nutzen.

  • Selbstbestimmt mit Medikamenten umgehen (pdf)
    Ein Text, der Sie im Umgang mit Medikamenten und Ärzten unterstützt und zahlreiche Checklisten und weitere Hilfsmittel enthält.

  • Neuroleptika reduzieren und absetzen
    Eine sehr hilfreiche Broschüre zum schwierigen Thema, wie man Neuroleptika reduzieren und absetzen kann. Sie wird von der DGSP e.V. (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie zum Download bereitgestellt.


Was sind Selbsthilfe-Werkzeuge?

Selbsthilfe-Werkzeuge sind Materialien, die psychiatrieerfahrenen Menschen helfen, ihre Selbsthilfemöglichkeiten zu nutzen und ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen. Selbsthilfebögen können allein, mit Vertrauenspersonen oder in einer Selbsthilfegruppe bearbeitet werden. Für andere Materialien wie die Behandlungsvereinbarung oder den Krisenpass ist eine Zusammenarbeit mit Fachpersonen erforderlich. Auch kann es hilfreich sein, sich fachliche Unterstützung oder Austausch mit anderen Betroffenen zu suchen. Dies gilt vor allem wenn man unsicher ist, welche Werkzeuge sich in der aktuellen Situation anbieten oder wenn Unsicherheiten beim Arbeiten mit den Materialien auftauchen.